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kelten römer museum manching  |  E-Mail: info@museum-manching.de  |  Online: http://www.museum-manching.de

Ausschnitt des Goldschatzes

Im Sommer 1999 gelang im Gelände des Manchinger Oppidums ein herausragender Fund: Nach und nach holte das Grabungsteam einen Schatz von 450 Goldmünzen ans Tageslicht – der größte keltische Goldfund des 20. Jahrhunderts! Ein außergewöhnlicher Beleg für die besondere Bedeutung Manchings als Zentrum des keltischen Handels, der ostkeltischen Welt.


Das Auftauchen dieses Schatzes stellt eine Vielzahl noch ungelöster Fragen: Wenn ihn seine Besitzer absichtlich versteckten, lässt dies an Kriege oder andere Katastrophen denken - was fiel damals vor? Wem gehörte er - ein solches Vermögen konnte ja nur der Besitz einer sehr hoch gestellten Persönlichkeit oder gar eines ganzen Stammes sein. Eine besondere Überraschung gelang zudem den Münzsachverständigen: Es handelt sich nämlich nicht um die bekannte keltischen "Regenbogenschüsselchen". Alle Münzen stammen vielmehr aus böhmischer Herkunft. Wie gelangten aber die Münzen dorthin? Auf welche Beziehungen zwischen Bayern und Böhmen verweisen sie? Welche Rolle spielte der große Goldklumpen, den man bei den Münzen fand? Und worin waren der Schatz aufbewahrt?

Im geplanten Keltisch-Römischen Museum wird sich der Goldschatz schließlich allen Besuchern präsentieren - und vielleicht bis dahin einige seiner Geheimnisse offenbaren.

Am 26. August 1999 wurden vom Berichterstatter bei der routinemäßigen Begehung des frisch abgezogenen Baggerplanums im Bereich des Schnittes 1480 (ca. 10 m südlich der Bahnhofstraße) einige pfostenartige Verfärbungen erkannt. Das Gelände stieg hier sanft an; dadurch konnte die beim Spargelanba  ...mehr
Der von den Archäologen der Römisch-Germanischen Kommission aufgedeckte Schatz umfasst über 450 Münzen. Ein Schatzfundgefäß ist nicht nachgewiesen. Drei Bronzeringe, die zusammen mit den Münzen geborgen wurden, dienten wahrscheinlich als Verschluss eines Stoff- oder Lederbeutel in dem der Fun  ...mehr
Manching zeichnete sich in keltischer Zeit durch seine verkehrspolitisch günstige Lage aus. Das 380 ha große Oppidum, das in seiner Spätphase von einer 7 km langen Mauer umgeben war, lag an der Mündung der Paar in die Donau und verfügte mit einem in das Oppidum eingreifenden Donau-Altarm über  ...mehr

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